VEREIN
CSD-Düsseldorf e.V.
c/o Karl-Heinz Wahle
Luegallee 6
40545 Düsseldorf
Karl-Heinz Wahle
(Vorstand)
Dorothea Treichel-Linnenweber
(Vorstand)
Robert Bovensiepen
(Schatzmeister)
Heide Hoffmann
(Beisitzer)
Michael Tetsch
(Beisitzer)
"CSD Düsseldorf"
Bereits zum 7. Mal feiern wir nun in 2010 den CSD in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, und sind in diesem Jahr zum 2. Mal direkt am Rhein !
Vom 4. - 6. Juni werden wir das große Straßenfest auf dem Johannes--Rau-Platz und dem gleich daran anschliessenden Apollo-Platz feiern können, und haben wiederum alle Möglichkeiten sowohl bei schönem Wetter die Wiesen am Rhein zu nutzen, als auch bei Regenwetter den Schutz der Rhein-Kniebrücke zu finden.
Die in den letzten Jahren stetig wachsende Demo-Parade soll sich auch in diesem Jahr wieder vergößern, und da haben sich auch schon namhafte Verbände angesagt!
Selbstverständlich wird es auch in diesem Jahr ein Rahmenprogramm geben, und da sind die Gruppen und Vereine, Szenewirte und Party-Betreiber, die Sportvereine und auch die ansässige Geschäftswelt gefordert, sich tatkräftig ein zu bringen.
Wie alles begann
Stonewall InnEine schikanöse, wenngleich damals regelmäßige, Polizeirazzia im "Stonewall Inn" in New York am 28. Juni 1969 markiert den Anfang des Widerstands der Homo-, Bi- und Transsexuellen weltweit. Die Unterdrückten setzten sich erstmalig erfolgreich gegen die Polizeikräfte zur Wehr. Mit diesem Tag war ein neues, gestärktes Selbstbewusstsein unter den Betroffenen geboren. Stonwall Inn sollte in den folgenden Jahrzehnten zum Symbol der Befreiungsbewegung "anderer" sexueller Menschen werden.
Die New Yorker Polizei, eingeschüchtert von dem mutigen Aufbegehren ihrer Gegner, zog Ihre Razzien mehr und mehr zurück. Die Lesben-, Schwulen-, Bi- und Transsexuellenbewegung gewann weiter an Bedeutung und breitete sich unter dem Namen "gayliberation" über Südamerika, Europa und Australien aus.
Auch heute, mehr als 35 Jahr später, sind die Vorkämpferinnen und Vorkämpfer für eine tolerantere und menschlichere Welt nicht vergessen. Ihr Geist schwebt immer noch über den Feierlichkeiten zur "Pride Parade" oder dem in Deutschland gebräuchlicheren Namen "Christopher Street Day". Die Feierlichkeiten finden in den Sommermonaten jährlich in vielen größeren und kleineren Städten auf der ganzen Welt statt.
Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen stellen wie eh und je aktuelle politische Themen und Forderungen auf. So z.B. die völlige rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung, die Ausweitung der "Homoehe" und ein uneingeschränktes Adoptionsrecht für Homosexuelle. Die Themen haben sich verändert, der CSD jedoch bliebt für die Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen ein bedeutender historischer Tag, an dem sie sich zeigen und für ihre Belange demonstrieren. Sie haben dabei Spass - auch an der Selbstdarstellung nach Außen. Sie sind exzentrisch, verspielt, introvertiert oder auch völlig normal und ebnen durch ihr selbstbewußtes Auftreten in der Öffentlichkeit noch immer vielen den Weg in das Coming Out.
MITGLIED WERDEN...
... unterstütze durch Deine Ideen, Vorschläge, Anregungen und Aktivitäten die Organisation dieses und aller noch folgenden CSDs in der Landeshauptstadt. Man- und Frauenpower sind gefragt und wir würden uns auch über DEINE Mitwirkung freuen. Packen wir es gemeinsam an, UNSEREN CSD in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu gestalten!
Der CSD-Düsseldorf e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, des Christopher-Street-Day als wiederkehrendes Signal in der Landeshauptstdt von NRW durchzuführen. Durch den CSD sollen unsere Anliegen und Bedürfnisse gegenüber unserer Umwelt wirksam zum Ausdruck gebracht, unterschiedliche Gruppen verknüpft, das Coming-Out Einzelner unterstützt und die Akzeptanz in der Bevölkerung gefördert werden. Wir wollen weiterhin mit allen politischen und demokratischen Mitteln für eine diskriminierungsfreie Zivilgesellschaft, Toleranz und Akzeptanz werben.
Hierbei ist die Zusammenarbeit mit Politikern aller Parteien, Amtsträgern von Staat und Kirche sowie von Repräsentanten gesellschaftlich relevanter Gruppen zentral.
Wir stehen für ein gleichberechtigtes Nebeneinander der verschiedensten Lebensentwürfe, soweit sie auf gegenseitiger Akzeptanz und gegenseitigem Respekt vor- und füreinander beruhen. Dort, wor die eigene Verantwortung an ihre Grenzen stößt, treten wir für eine solidarische Gesellschaft ein, die vorhandene Probleme gemeinsam löst und den einzelnen Menschen notfalls die gebotene Unterstützung zukommen lässt.


